Zugriffsverteilung auf dem Blog: Mittwoch sticht Wochenende
Was ich schon immer mal sagen wollte: Mittwochs hab ich die meisten Zugriffe auf www.pimpyourbrain.de, Samstag die wenigsten. Siehe Auswertung der letzten vier Wochen:

Was ich schon immer mal sagen wollte: Mittwochs hab ich die meisten Zugriffe auf www.pimpyourbrain.de, Samstag die wenigsten. Siehe Auswertung der letzten vier Wochen:
Es ist wieder soweit, ein Hörer des "Blick über den Tellerrand" geht mit auf Reisen:
Als Teilnehmer am Kongress "Be Challenged : Kongress für erfolgreiches Business im World Wide Web" am 3. Juli in Hamburg (SIDE Hotel) habe ich freundlicherweise eine Freikarte im Wert von über 1.000 Euro erhalten. Diese wird nun im aktuellen Podcast "Blick 168 auf ohne Internet, Detlef Buck, Fußpilz und Feedback" verlost.
Einsendeschluss ist 15. Juni.
Teilnahmekonditionen im Blick 168.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Leider kann ich der Einladung zum 3. Dresdner Zukunftsforum mit dem Motto "Life in the Digital World" am 5. Juni 2008 nicht folgen, darf aber mit Freude feststellen, dass der Veranstalter T-Systems Multimedia Solutions GmbH einen durchaus respektablen Auftritt hinlegt.
So gibt es die Konferenz als Live-Stream, einen Pre-Conference-Podcast und die Dresden Future Community .
Da werde ich morgen doch mal reinsehen...
FC St. Pauli und Lamisil suchen Deutschlands schlimmste Umkleidekabine. Bis zum 18. Juli kann jeder Sportverein auf www.neue-kabine.de Bilder und Videos von der eigenen Fusspilzkeimstätte hochladen.
Hintergrund: 60% der Sportler infizieren sich jährlich mit Fusspilz. Der widerlichste Beitrag erhält daher 20.000 Euro Renovierungshilfe.
Aktuell stehen neun lecker Kabinchen zur Abstimmung.
Die Arthur Page Study zu Social Media Einsatz in Unternehmen hat fehlende ROI-Zahlen noch als einen der Hauptgründe für den mangelnden Einsatz von Social Media Kampagnen anführt. Und schon zeigt eine Social Media Kampagne von Seaworld Saint Antonio, dass solche Kampagnen 1. durchaus messbar sind und 2. einem Intermediavergleich auch durchaus Stand halten, weil die effizenten Kontaktpreise im Vergleich zu TV nur bei rund einem Viertel liegen.
Diese sehr interessante Erfolgsgeschichte findet sich im Podcast For Immediate Release vom 21.04.08: Der Seaworld San Antonio „Journey to Atlantis“ Rollercoaster Ride.
Nachfolgend will ich versuchen die Eckpunkte zusammenzufassen, interessierte Leser seien für weitere Recherchen auf die Quellen am Ende des Beitrags verwiesen:
Die Story: Der neue Vergnügungspark Seaworld in San Antonio war bereits einen Monat vor der geplanten Eröffnung fertig. Die klassischen Kampagne konnte scheinbar nicht mehr verschoben werden, also entschloss man sich für das Pre-Opening für eine Social Media Kampagne, die „Journey to Atlantis“.
Die Strategie: Meinungsführer in Internet identifizieren, mit exklusiven Informationen vorab zu versorgen und darüber Beziehungen zur Coaster-Community aufzubauen.
Die Kampagne: In der virtuellen Coaster Community wurden 22 Blogger identifiziert, als VIP definiert und mit exklusiven Informationen zum Park versorgt. Darüber hinaus wurden diese Meinungsführer zu einem exklusiven Vorab-Besuch des Parks eingeladen.
Das Ergebnis: Für die Analyse wurden die Backlinks (verweisenden Websiten) von Coaster-Sites und Blogs erfasst und analysiert:
- Von den 22 Bloggern haben 12 das Thema aufgegriffen, darunter der Führer „Themeparkinsider“
- Ingesamt zählte man 50 Links auf die Seaworld-Website, davon 30 von Achterbahn-Enthusiasten
- Die „American Coaster Enthusiast Group“ brachte 30 Mitglieder zum Mediatag, dem Pre-Launch-Event des Parks. Diese machten Videos und stellten sie auf Youtube. Die Teilnehmer wurden als Belohnung zu Seaworld San Antonio Jahresversammlung eingeladen.
Die Kosten: Seaworld führt unter den Besuchern beim Verlassen des Parks regelmäßig eine Umfrage durch. Diese wurde um zwei Filterfragen erweitert:
- Kamen Sie für die „Journey to Atlantis“?
- Woher haben Sie von „Journey to Atlantis“ gehört?
Die Anzahl der über die Kampagnen erreichten Besucher wurde dann den Projektkosten von 44.000 Dollar (intern und extern) gegenübergestellt:
-> Die Social Media Kampagne kam auf einen „Cost for Impression“ von 0,22 Dollar-Cent, im Vergleich zu 1 Dollar für die TV-Kampagne.
-> Der errechnete Umsatzwert für die in der Rollercoaster-Community erzeugte Aufmerksamkeit wird auf 2,6 Mio Dollar geschätzt.
Links:
„Kami Huyse“ Blog Communication Overtones
For Immediate Release Ausgabe von 21.04.08
Nachtrag:
Timo Lommatzsch hat mich auf folgendes Video und den Beitrag in seinem Podcast zu dme Thema hingewiesen. Danke, Timo
Die ARD Rundfunkanstalt rbb Rundfunk Berlin Brandenburg stellt Polylux und Radio multikulti ein.
Grund: Es fehlen 54 Mio. Euro im rbb-Budget für 2009. Geld wäre angeblich in der ARD genug vorhanden. Verteilt wird der Kuchen aber von der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten), und die gönnt den Berlinern eben nur ein kleines Stück.
Der Todesstoß für das Popkulturmagazin polylux, welches nach über 10 Jahren und ca. 30 Sendungen pro Jahr zuletzt durchschnittlich 600.000 Zuschauer hatte. Die Kosten lagen wohl bei ca. 1,5 Mio. Euro pro Jahr, oder umgerechnet 50.000 Euro pro Sendung.
Eine sehr empfehlenswerte Zusammenfassung der Hintergründe findet sich in dem radio eins Medienmagazin vom 24.05.08 (Download als mp3 : Website : RSS-Feed)
Liebe ARD,
es ist mir egal wie, aber bringt uns polylux zurück. Ihr opfert mit dem Format Eure Glaubwürdigkeit und Zukunft.
EyeTV zum Dank hab ich mir heute im Zug von Freiburg zurück nach München die arte-Reportage „Let’s Play, Boy“ vom 25.05.08 geben können. Zwei interessante Stunden mit und rund um Hugh Hefner und sein Playboy-Imperium für alle, die einmal hinter die Kulissen schauen wollen. Noch bis nächsten Sonntag als Stream unter arte.tv/plus7 zu genießen, oder als Wiederholung am 30.05., 04.06. und 14.06.
Für alle Neugierigen: Auf www.playboy.de gibt es weitere Blicke hinter die Kulissen des Kalendershooting 2007. Mein Tipp: Das „Best Of vom Foto-Shooting“ ;-)
Zugegegen: Erst bei meiner Recherche zu einem Vortrag "LOHAS - Kommunikation mit der grünen Konsum-Avantgarde" bin ich auf das Phänomen Waschnüsse gestoßen.
Interessant werden die Waschnüsse aber nun, weil sie in einem kurzen Blog-Dialog zwischen Persil und einem unbekannten Nachhall-Texter eine nette Rolle spielen:
Prolog: Persil betreibt den Persil-Blog
1. Akt: Mit dem Blog-Eintrag "Was würden Sie fördern?" fragt Tobias Feix, Brand Management (Persil oder Henkel?), die Leser:
"was würden Sie fördern, wenn Sie im Marketing von Persil arbeiten würden und 500T Euro zur Verfügung hätten für soziales Engagement?"
Anmerkung 1: Die Formulierung "im Marketing .. arbeiten" war meines Erachtens "suboptimal". Marketers haben zwar ein gesundes fachliches Selbstverständnis, aber das gesellschaftliche Fremdbild steht dem geforderten "Kreationsprozess" dann doch eher im Wege.
2. Akt: Ein gewisser "Kasi" vom Nachhall-Texter-Blog greift die Frage auf und macht auf dem Nachhall-Texter-Blog ein paar Vorschläge. Darunter eben auch den Vorschlag, Persil könnte mit dem Geld doch Projekte fördern, die Alternativen zu den klassischen Waschmittel entwickeln. Wie eben die Verwendung der oben erwähnten Waschnüsse.
Anmerkung 2: Blogger ohne Impressum sind Heckenschützen und haben standesgemäß kleine Nüsse (These)
Anmerkung 3: Solche Projekte vorzuschlagen ist wie BMW nahezulegen Tretroller aus Bambus zu fördern.
Anmerkung 4: Der Vorschlag mit den Nachhaltigkeitsbloggern war gut
3. Akt, und damit wird es nun etwas heikel:
- Hr. Feix antwortet also bei nachhall-texter.de und auf dem Persil-Blog,
- behält durchaus Contenance auch trotz des Umstandes, dass neben wenig konkreten Ideen wieder mal die CSR-Meta-Flatulenz "Unternehmens-DNA" bedient wurde
- kommt aber leider beim Thema "Nachhaltige Projekte bei Henkel" etwas in Straucheln ("–> Mit Sicherheit findet sich jemand in unserem Team, der hierzu mal genauere Hintergrundinformationen liefern kann.")
- verbeißt sich dann auch zum Thema Waschnüsse in die für einen Marketer unpassende Plattitüde "Gott sei Dank haben wir in unserem Land ja die Möglichkeit unsere Konsumentscheidungen selber zu treffen."
Epilog: Zwar kein Lehrstück, aber ein interessantes Indiz dafür, wie anstrenged diese neuen Dialoge zwischen Unternehmen - Konsumenten sein können.
Leichter diskutiert ein Blinder mit einem Gehörlosen über Rosenzucht.
...wie es Thorsten Wehner wahrscheinlich selber bezeichnen würde. Das waren noch Zeiten... als Thorsten mit mir in Schwapodding Kitchen mit seinem monströsen, aber stylischen Kugelmikrophon ein Interview geführt hatte... als wir ein Skype-Interview mit den Girls von www.girlsandthecity.de für die Tomorrow Podcast Show organisiert hatten (sehen durfte er sie ja nicht :-) ...als Mr. Tomorrow-Podcast-Show auf die ersten Videoepisoden umgestiegen ist...
Und nun dieses Werk und diese Videos... Ich bin noch nicht ganz hinter die Ziele von www.projekt-deutschlandreise.de gestiegen. Aber hier legen mitunter die zwei Podcast-Veteranen Thomas Wanhoff und Thorsten Wehner ihre journalistische Kompetenz voll auf die Schiene eines Auftrittes, der zumindest designtechnisch zum Benchmark gehört.
Und dann ist da doch auch noch in einer Episode most charming and active Marketing-Club-Kollegin Julia Glimmann zu sehen.
In mehrfacher Hinsicht also sehenswert, der Auftritt von www.projekt-deutschlandreise.de.
Übrigens: Sponsoren des Auftrittes sind wohl BrainLab, Intel, ScreeningPort und andere. Federführend allerdings Intel.
Fazit: Sehr gelungener Gesamtauftritt und awardverdächtige Videokompositionen
Mein Beitrag "Ein Blick auf Podcasting in Deutschland" aus dem Buch "Leitfaden Online-Marketing" ist inzwischen online zum Download verfügbar.
Download "Ein Blick auf Podcasting in Deutschland" (5 Seiten, pdf, 750 kb)
Link auf mein Expertenprofil bei Competence Site

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