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WebVideo-Werbung 2.0 bei Southpark

Zum Glück gibt es auf dieser Welt doch noch Dinge, die einen überraschen. So habe ich heute bei http://www.Southpark.com in der Episode "Over Logging - Southpark ohne Internet" (übrigens Pflicht!) eine interessante WebVideo-Werbung-Lösung gesehen:

  • SouthparkDie Southpark-Folgen gibt's über einen Flash-Video-Player
  • Sie sind 22 Minuten lang und mit drei oder vier Spots versehen (Anfang, Mitte, letztes Drittel)
  • Die Spots sind ca. 15 Sekünder und klickbar
  • Wie in fast jedem Flash-Video-Player kann man in der Folge an unterschiedliche Zeitpunkte springen.
  • Soweit erstmal nix neues...

Nun aber der Trick:
-> Man hat eigentlich keine Chance die Spots zu überspringen, man muss quasi jeden Spot einmal ansehen. Selbst wenn man z.B. in das letzte Drittel der Folge klickt wird einem zuerst der letzte Spot vorgespielt.
-> Die Spots haben eine Frequency Cap von 1. Hat man also den Spot einmal gesehen kann man wahllos und werbebefreit in der Folge herumklicken.
-> Selbstredend, dass dahinter auch noch ein AdServer steckt. 

Ergebnis:
Jeder Zuseher hat die drei / vier Spots (sehr wahrscheinlich auch noch mit hoher Aufmerksamkeit) gesehen.

P.S.: Verzeiht die miserable Markierung im Screenshot, war mein erstes Mal mit GIMP.

Mal Tacheles: Was kostet Web Video Werbung in USA?

Webvideoreport.com erfasste bereits zum drittem Mal die Bruttokosten für Werbung bei  Web-Video-Networks und –Produzenten. Es handelt sich hierbei um Preisvorstellungen der Web Video-Anbieter in USA bei unterschiedlichen Werbeformen. Untersucht wurden 21 Video-Websites hinsichtlich der Kosten, der angebotenen Werbemöglichkeiten sowie der bisherigen Werbekunden.

  • Die Kosten variieren, liegen aber meist in der Spanne von TKP $ 10 – 50, größere Sites (CNN, Wall Street Journal oder NBC fahren aber auch schon mal bis zu $90 TKP). Nur vereinzelt gehen die Product-Placement-Angebote bis zu $ 8.000.
  • Angebotene Werbemittel waren z.B. PreRoll-Ads, Overlay / Lower Third Overlay, PostRoll-Ads, bis hin zu Product Placements und Integration.
  • Bei den Werbekunden sieht man durchwegs bekannte Marken. Das mag allerdings auch an den notwendigen Budgets liegen, denn Youtube zuckt erst ab einem Mindest-Budget von $50.000.

Ein Großteil der WebVideo-Services teilt seine Umsätze 50/50 mit den Produzenten.

Link zur Webvideoreport

Zusammenfassung media coffee Hamburg 08.04.08

"Im Sog des Internets - Was bleibt übrig von Print, TV und Radio? Medienpolitische Diskussion mit prominenten Medienvertretern zur Zukunft des Qualitätsjournalismus in den Medien" war das Thema des media coffee in Hamburg am 08.04.08.

Schwerpunkte sind die Implementierung neuer Medien in klassische Verlagsangebote, und die Neuausrichtung der öffentlich-rechtlichen Anbieter durch die Kooperation mit Print-Medienunternehmen.

Der Beitrag auf Youtube (Dauer 4:15 Min)

Wie IBM bloggt...

IBM bloggt seit 2004, es existieren 15.000 Blogs, 48.000 der insgesamt ca. 370.000 IBMler beteiligen sich aktiv lesend und kommentierend, 2.000 Weblogs gelten als aktiv, Anteil der deutschen aktiven Blogger 5% (Interview zwischen Thomas Knüwer und Peter Schütt, Leiter Social Networking IBM im Rahmen der re:publica im bel etagé Podcast)

Nutzungsmöglichkeiten von Web 2.0-Marketing-Anwendungen

So übertiteln Mark Enderle und Prof. Dr. Bernd Wirtz in der absatzwirtschaft 01/2008 eine Grafik, die folgende Web 2.0-Anwendungen auf ihre Einsatzfähigkeit im Marketing einordnet (Relevanz absteigend):

  • Social Network Communities
  • Blogs & RSS-Feeds
  • Mashups
  • Content Sharing Communities
  • Wikis
  • Podcasts
  • Tagging

Des weiteren wird auf die Studie "Web 2.0 Offensiv" von PbS München hingewiesen, und zitiert werden eMarketer (350 Mio Dollar Web 2.0 Werbung in 2006, bis zu 2,15 Mrd. Dollar in 2010) und Booz, Allen & Hamilton (12 Mio Web 2.0 Nutzer in Deutschland, die Hälfte lässt sich bei den Kaufentscheidungen dabei beeinflussen).

via: absatzwirtschaft, 01/2008, S. 36 ff "Weitreichende Veränderungen"

Web 2.0 und Markenführung mit Ossi Urchs

Die PR-Agentur Fink & Fuchs (München) führte im Februar 2008 in München eine Podiumsdiskussion zum Thema "PR und Neue Medien" durch.

Neben der Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß "Von der Einkanal-Kommunikation zum Dialog – wenn Empfänger zu Akteuren werden" gibt es auch ein Link auf Audio-Interview mit Internet-Guru Ossi Urchs zum Thema "Markenführung im Web 2.0". Inhaltlich leider etwas dünn...

Podcasts, Blogs und Videos bei IKEA Recruiting

Ikea In der aktuellen Ausgabe "cpwissenFACTS" 01/08 ist es zu lesen: Die 5 Folgen des Recruiting-Podcasts von IKEA auf deinemoeglichkeiten.de haben inzwischen bis zu 6.200 Zugriffe auf einzelne Episoden. "Bezogen auf unsere eng abgesteckte Zielgruppe ist das sehr hoch", so Pia Palmu, IKEA-Personalchefin.

Der Podcast hat das Motto "Alles über Ausbildung, Beruf und Spass bei IKEA" und kommt mit 2 von fünf Sternen bei 8 Bewertungen bei den Hörern nicht ganz so gut an.

Das Azubi-Tagebuch (bzw. der Blog) ist mit 8 Einträgen seit November 2007 auch eher eine "Wochenkladde".

Das Azubi-Video finden wir allerdings gelungen. Hier kommt bleibt man gewohnt authentisch.

In Summe ein solider, nachhaltiger Auftritt. 

ZDF testet User Generated Content: Blaschke.tv und das eScript

Blaschke Das ZDF öffnet sich den kreativen Medienkonsumenten. Auch wenn hierzulande kein Autoren-Streik in Sicht ist, testet man vorsichtshalber die Ideenvielfalt und den Partizipationswillen der Online-Generation.

Unter dem Arbeitstitel Blaschke.tv entsteht ein Format, in welchem Online-Nutzer das Drehbuch für eine Geschichte rund um den Protagonisten Hubertus Blaschke (ein Hotel-Chauffeur) mitgestalten können. Hierfür können unter http://www.blaschke.tv Videos, Fotos und Textmanuskripts eingesandt werden.

Zentrale Kommunikationsplattform ist das eScript-Tool, welches sich als moderierter Blog entpuppt.

Ziel ist die Produktion von sechs Folgen, die Herbst diesen Jahres ausgestrahlt werden sollen.

Pimp your Brain nun auch als Buch?!?

Gefunden von Georg im Hugendubel: Mit dem Gehirntraining aus dem Campus-Verlag pimpen Robert Griesbeck und Maximilian Teicher euer Brain.  Hat aber nix mit meinem Blog oder Podcast zu tun ;-)

Pimp_your_brain

Der Ulmer Copy Cat: Fineliquids.de kopiert winelibrary.tv

Naser Konzept, Setup, Kamera, Distribution... Wer das Original WLTV kennt wird bei Robert Nasers „ersten Online Video Weinprobe in deutscher Sprache“ fast alles wiederfinden, was er beim Original Gary Vaynerchuck kennen und schätzen gelernt hat: Spucknapf, Presenting der Flaschen, Blindverkostung, Wasserverkostung, Billig-Weine... Nur der Kameramann ist (s?)eine Frau, und hier liegt in Hommage an „Link it up, Matt!“ aus dem Original schon fast ein „Link it up, Babe!“ nahe.

Die Ähnlichkeit der Haarpracht wollen wir mal der Genetik zusprechen.

Garyv Wie gesagt, schade ist das Fehlen jeglicher Referenz auf das Original. Die Frage „Wie sind Sie auf die Idee der Online-Weinprobe gekommen?“ erledigt sich in einem Interview mit „Rein zufällig“...„auf einen Podcast aus den Staaten gestoßen, der sich mit dem Thema Weinprobe befasste“.

Eines muss man ihm lassen: Von Wein scheint er etwas zu verstehen, wenn seine Beschreibungen auch etwas dünner ausfallen als Gary’s, der halt schon in jungen Jahren Dreck gefressen hat um den Geschmack zu erkunden.

Sorry,
winelibrary.tv: 95 Punkte
fineliquids.de: 65 Punkte

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