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Der 22. Blick - Stop shopping und der Diderot-Effekt

00:00/intro Good bye / soundteppich : Wheels go by“; interpret : Acapulco Soundlab; album : Beyond Mariana; quelle: www.garageband.com
01:55/spot / Heinz Gaffel im Urlaub
02:45/anker einholen
04:20/podcasting / Szene, Vermarktung, Podcasting, One-Minute-Podcasts auf www.ipod-fun.de : Renate mit “Ich teile mein Bett mit einem iPod” : Ursula mit “Maennerphantasien…”
09:10/pimp-my-brain / Reverend Bill : Church of stop shopping : www.revbilly.com
11:05/pimp-my-brain / Diderot-Effekt, Liesl’s Interpretation vom Diderot-Effekt
15:20/mashup <stay with you vs. lose my breath – team 9 vs. lemon jelly>
19:00/anker auswerfen
20:00/outro

Den 22. Blick als MP3-Datei herunterladen (20 Min, 9 mb)

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Der 22. Blick - Stop shopping und der Diderot-Effekt:

Kommentare

Hallo ersteinmal von einem Podcastsüchtigen.
Zwei Bemerkungen von mir
Kommt es mir so vor oder ist die Podcast stark Süddeutschlandlastig....seltsam...warum

und gibt es eigentlich irgendwelche Zahlen bezüglich der Hörer der Podcast, ich meine ich kenne niemanden der Podcast hört geschweige den macht.Was denkst du wieviele Menschen in good old Germany hören aktiv Podcast??
Naja ich für mich habe sozusagen ein neues Zimmer der Komunikation mit vielen Fenstern und Türen entdeckt.
Liebe Grüße
der Koch

Hallo Alex,
das mit dem Diderot-Effekt ist ja natürlich ganz interessant. Dieses Phenomen ist hier bei uns in Texas ja sehr deutlich zu sehen. Deutlicher als sogar in Oklahoma, wo ich vor einem Jahr noch Wohnte.
Es ist unglaublich wie sehr sich die Menschen hier dem Konsum zum Opfer werfen. Ohne Skrupel wird einfach drauf los geshopped. Hier sagt man ja 'Keeping up with the Jonses.' Das bedeuted das man mindestens so viel wie sein Nachbar Jones haben muss. Hat der Nachbar ein neues Auto muss ich mir auch ein neues (grösseres) Auto kaufen. Wenn der Nachbar zur Weihnachtszeit 500 kleine Lämpchen am Haus befestigt muss ich ja mindestens 600 installieren.
Wahnsinn.
Das geht so weit dass sich manche Leute grosse Häuser kaufen, die sie dann später nicht bezahlen können. Kreditkarten werden zum Maximum benutzt und können nicht ab bezahlt werden.
Ich habe einen Nachbarn der für das Wasserwerk arbeited und als einfacher Arbeiter nicht viel verdient. Seine Frau arbeitet als Computer Help Desk Technikerin. Sie haben einen ziemlich neuen Mercedes (was hier ganz schön was kostet) und zwei Kinder. Meine Frau begleitet die jüngere Tochter morgens zur Schule weil beide Eltern früh aus dem Haus müssen.
Die Leute arbeiten sich zu Tode und haben keine Zeit mehr für Ihre Kinder.
Ich sehe das als grosses Problem. Irgend wann muss ja die Wirtschaft implodieren wenn das so weiter geht.

Auf der anderen Seite muss ich aber auch gestehen dass die meisten Menschen hier sehr fleissig sind und dem Staat nicht auf der Tasche sitzen. Das ist ja was positives...

Naja,
weiter so Alex, ich höre immer gerne zu.

Gruss aus Texas,
Christoph

Erstaunlicherweise findet Google gerade mal 7 Ergebnisse bei der Suche nach dem Diderot-Effekt. Dabei ist er für das Verständnis des Konsumverhaltens und damit auch für die Marketingplanung nicht zu unterschätzen.

Auch wenn ich als Marketer das eigentlich nicht sagen dürfte ;-) : Ich bewundere Menschen, die sich diesem Effekt nicht unterwerfen - die mit dem was sie haben zufrieden sind, auch wenn sie wissen, dass es vielleicht mehr sein könnte. Vielleicht steige ich ja auch irgendwann aus und züchte Hühner in einem Blockhaus in Kanada ;-) Doch dafür bin ich wohl zu sehr unserer Konsumgesellschaft verhaftet.

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